Verbraucherbildung
Welche Rechte habe ich als Verbraucher? Wo lauern Kostenfallen im Internet? Kann ich meine online gekaufte DVD wieder umtauschen? Was steckt in Energy-Drinks? Welche Ernährungsform ist die beste? Wie schütze ich meine Privatsphäre in einem sozialen Netzwerk? Wie funktionieren die Finanzmärkte?
In derartigen Fragen sollen Schülerinnen und Schüler in Rheinland-Pfalz künftig mehr als bisher fit gemacht werden. Grundlage der im Dezember 2010 in Kraft getretenen Richtlinie „Verbraucherbildung an allgemeinbildenden Schulen" sind die Ergebnisse des REVIS-Forschungsprojektes (Reform der Ernährungs- und Verbraucherbildung) sowie das Europäische Kerncurriculum zur Ernährungsbildung.
Die Richtlinie greift die Ergebnisse, bestehend aus Bildungszielen, Kerncurriculum und Kompetenzen auf und entwickelt daraus einen Referenzrahmen, der die fachlichen Forderungen einer Ernährungs- und Gesundheitsbildung in ein Konzept der Verbraucherbildung einbindet.
Die
Richtlinie Verbraucherbildung (PDF-Datei) umfasst die Kernbereiche:
Sie basiert auf den Prinzipien:
- Nachhaltigkeit,
- Soziale Verantwortung und
- Gesundheit.
Verbraucherbildung will Kompetenzen zur Alltagsbewältigung vermitteln. Sie geht dabei über die reine Informationsvermittlung hinaus. Sie soll dazu befähigen, sich mit den Produktionsbedingungen, den sozialen und ökologischen Hintergründen von Preisen und den Folgen der eigenen Konsumgewohnheiten und Kaufentscheidungen kritisch auseinander zu setzen. Darüber hinaus muss die Fähigkeit entwickelt werden, Sachinformationen einzuordnen, zu bewerten, zu gewichten und in Alltagshandeln umzusetzen.
Aktuelle Projekte und Veranstaltungen finden Sie
hier... .
Letzte Änderung: 20. Oktober 2011
